Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Erlangen

Der Turm

Nach einer Bauzeit von sechs Jahren wurde im Februar 1692 die Hugenottenkirche zunächst ohne Turm fertig gestellt. Der Turm wurde erst 39 Jahre später in Angriff genommen. Die Errichtung dauerte von 1732 bis 1736. Die Finanzierung wurde durch die Gemeinde selber sichergestellt, was mit großen Geldopfern verbunden war. Zur Unterstützung hatte der Markgraf der Gemeinde ein Kollektenpatent ausgestellt, mit dem auch außerhalb Erlangens Geld gesammelt werden konnte.

Der Turm war lange Zeit der einzige Kirchturm der Neustadt und ist auch heute noch ein markanter Blickfang.

Der Turm ist mit seiner sogenannten welschen Haube abgeschlossen. Darauf befindet sich die Turmspitze. Über dem Knauf markiert eine Taube mit Ölzweig im Schnabel den Abschluß in etwa 52 m Höhe.

Die Fassade des Kirchturms ist reichhaltig barock gegliedert und in drei Geschosse unterteilt.

Zwischen Galerie und Turmhaube befindet sich eine zweigeschossige Türmerwohnung mit offenem Herd in der Küche und einem Kachelofen. Es ist jedoch nicht überliefert, ob jemals ein Türmer darin gewohnt hat.

Unterhalb der Turmgalerie befindet sich die Kirchturmuhr. Die Zifferblätter der Uhr tragen die französischen Farben blau-weiß-rot. Das mechanische Uhrwerk wurde inzwischen durch ein elektrisches ersetzt.

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