Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Erlangen

 

  • Charlotte


    „So wie für die meisten ist auch für mich die häusliche Quarantäne sehr ungewohnt. Die Schule ist geschlossen und der Unterricht findet über das Internet statt. Die Lehrerinnen und Lehrer schicken uns Arbeitsaufträge über die Onlineplattform Mebis, die öfters überlastet ist und daher nicht immer funktioniert, oder über eine Mail.
    Diese Aufträge müssen wir bis zu einem bestimmten Termin bearbeiten und zurückschicken. Zum einem ist es gut, weil man flexibler und freier arbeiten kann, zum anderen ersetzt es keine Schule. Man bekommt den Stoff nicht richtig beigebracht und man sieht seine Schulfreunde nicht, was ich sehr bedauernd finde, wobei ich natürlich verstehe, dass das nötig ist für den Schutz aller.“

    Charlotte, 7. Klasse

  • Lukas


    „Ich bekomme die Hausaufgaben über E-mail von meinen Lehrern und mache sie meistens am Vormittag. Mein Gitarrenlehrer unterrichtet mich über FaceTime.

    Den restlichen Tag mache ich Sport, arbeite im Garten, treffe meine Freunde online oder schaue auch mal fern.“

    Lukas, 7. Klasse

  • Christian


    „Als am Freitag 16. März 2020 uns in der Schule mitgeteilt wurde, dass die Schule bis nach den Osterferien aufgrund des Corona-Virus geschlossen wird, freuten sich alle. Endlich fünf Wochen schulfrei! Jetzt ist es bereits die zweite Woche, wo wir daheim sind und langsam vermisse ich meine Freunde. Anfangs gab es noch Probleme mit dem Online-Unterricht, weil die Schulschließung alle überrascht hatte und die Schule nicht darauf vorbereitet war - jetzt klappt alles.

    Allerdings freue ich mich wieder auf die Schule, wenn ich meine Freunde sehen kann.“

    Christian, 7. Klasse

  • Karlo


    „Es ist sehr schwierig daheim zu lernen, ohne Schulfreunde oder Lehrer, die einem etwas gut erklären können. Zum Glück ist bei mir der Fall, dass ich einen großen Bruder habe, der mir auch in manchen Situationen helfen kann. Aber nicht nur das „Home-Schooling“ ist belastend für mich, einen Jungen, der in seiner Freizeit nach den Schulsachen nichts lieber macht als sich mit Freunden zu verabreden. Denn durch das Ausgangsverbot kann ich mich nicht mit meinen Freunden verabreden...

    Beim Home-Schooling gibt es meist auch einige Streitigkeiten, z.B. beim Drucken oder wenn es einem zu viel mit den Schulsachen wird und man einfach aufhören will. Manchmal habe ich auch das Gefühl , dass einige Lehrer sich überhaupt keine Mühe geben und uns einfach Sachen machen lassen, die jeder beliebige Lehrer innerhalb von einer Minute im Internet kopiert hat.

    Ein positiver Aspekt der ganzen Sache ist, dass ich dadurch vielleicht etwas mehr an Technikkompetenz entwickelt haben werde.“

    Karlo, 8. Klasse

  • Kendrick


    „Das digitale Schulleben ist zurzeit etwas umständlich. Ich schaue morgens von 9-12 Uhr das Schulfernsehen.
    Nachmittags mache ich meistens meine Hausaufgaben und habe den Rest des Tages „frei“. Eigentlich sollte ja für das Hausaufgaben geben das Programm Mebis genutzt werden, aber da diese Plattform öfters nicht richtig funktioniert, schicken uns die Lehrer Emails. Diese Art von Schulleben ist natürlich sehr bequem, aber da die Lehrer den Stoff so nicht gut rüberbringen können, bevorzuge ich die normale Schule.“

    Kendrick, 7. Klasse


 

 


  • ico-home

Dieses Internet-Angebot speichert Informationen als Cookies auf Ihrem Computer. Außerdem werden Webdienste anderer Anbieter wie Youtube eingebunden. Durch die Nutzung von www.hugenottenkirche.de erklären Sie sich hiermit einverstanden.