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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Erlangen
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Der Lehrstuhl für reformierte Theologie in Erlangen

Eng verbunden mit der Evangelisch-reformierten Kirche in Bayern ist der Lehrstuhl für Reformierte Theologie an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. An ihm werden seit 1847 Studierende in die Geschichte und Gegenwart der reformierten Kirche und Theologie eingeführt. Es bestehen intensive Kontakte zu reformierten Kirchen, Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Durch die Veranstaltung von Tagungen und die Durchführung von Forschungsprojekten leistet der Lehrstuhl seinen Beitrag zur Erforschung des reformierten Protestantismus.

Die Ursprünge

Genau genommen liegt schon über 180 Jahre zurück, daß in Erlangen reformierte Theologie gelehrt wird. Denn bereits seit der Berufung des Pfarrers Christian Krafft im Jahr 1818 ist diese Disziplin an der Friedrich-Alexander-Universität vertreten. Dieser hatte allerdings einen außerordentlichen Lehrstuhl an der verfassungsgemäß lutherischen Fakultät inne. Erst später, im Jahr 1847, wurde durch den Beschluß des Bayerischen Königs ein eigener reformierter Lehrstuhl außerhalb der Fakultät (extra facultatem) gegründet. Auf diese Weise war es möglich, in Erlangen den reformierten Pfarrernachwuchs der zum Königreich Bayern gehörenden Rheinpfalz auszubilden.

Die Integration des Lehrstuhls

Die politische Situation nach 1945 und die Abtrennung der Rheinpfalz von Bayern lösten den engen Zusammenschluß zwischen der Pfälzer Kirche und der Universität Erlangen weitgehend auf. Dennoch gelang die Erhaltung des Lehrstuhls und schließlich im Jahr 1970 seine Integration in die Fakultät als Bestandteil des Instituts für Systematische Theologie. Seitdem besteht an der Fakultät ein fruchtbares Miteinander von lutherischer und reformierter Theologie im Sinne der Leuenberger Konkordie reformatorischer Kirchen (http://www.leuenberg.net/).

Schwerpunkte von Lehre und Forschung

Schwerpunkt von Lehre und Forschung am Lehrstuhl ist der reformierte Zweig der Reformation, sein gedanklicher Reichtum und sein erheblicher Einfluß auf die neuzeitliche Theologie- und Geistesgeschichte. Zudem wird der Beitrag der reformierten Theologie zu aktuellen theologischen Debatten und kirchlichen Gegenwartsfragen beleuchtet. In vielfältiger Weise ist der Lehrstuhl mit der Ev.-ref. Kirche in Bayern, dessen Synode der Lehrstuhlinhaber angehört, verbunden (http://www.reformiert-bayern.de/).

Zusammenarbeit mit der Johannes a Lasco Bibliothek

Seit 1998 veranstaltet der Lehrstuhl in Kooperation mit der Stiftung/Forschungsstätte Johannes a Lasco Bibliothek Große Kirche Emden (http://www.jalb.de/) die Tagungen zur Geschichte des reformierten Protestantismus (http://www.ref-kirchengeschichte.de/). In einer Schriftenreihe werden die Tagungsbeiträge sowie weitere Studien und Editionen zur reformierten Geschichte veröffentlicht.

Ebenfalls in Kooperation mit der Stiftung/Forschungsstätte Johannes a Lasco Bibliothek Große Kirche Emden ist der Lehrstuhl an der Konzeption des Datenbanksystems "reformiert-online" http://www.reformiert.net/ beratend beteiligt.

Auftrag und Verpflichtung

Der Beitrag des Lehrstuhls soll auch in Zukunft darin, bestehen, theologischer Gesprächspartner zu sein für die anderen Fächer an der Fakultät, besonders für die Dogmatik, Ethik, Dogmen- und Kirchengeschichte. Der Lehrstuhl ist eingebunden in nationale und internationale Debatten über die reformierte Identität und den Beitrag der reformierten Theologie im ökumenischen Dialog (ökumenische Lehrgespräche sowie Arbeit des Reformierten Bundes und Weltbundes). Besondere Beziehungen bestehen zu Fakultäten und Kirchen in Tschechien (Prag), Schottland (St. Andrews) und den USA. Nicht zuletzt dadurch trägt der Lehrstuhl zur Profilierung der Fakultät im Blick auf die Ökumene bei.

Personen

Inhaber des Lehrstuhls für reformierte Theologie war bis 2007 Prof. Dr. Alasdair I.C. Heron. Geboren wurde er 1942 in Murree/Pakistan. Er war Wiss. Assistent an der Ev.-theol. Fakultät der Universität Tübingen (1971-1973), Dozent an der Irish School of Ecumenics Dublin (1973-1974), Dozent für Dogmatik und Systematische Theologie an der New College University Edinburgh (1974-1981) und ist seit 1981 Professor für Reformierte Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Desweiteren lehrt PD Dr. Matthias Freudenberg. Er wurde 1962 in Alsfeld/Oberhessen geboren. Nach dem Studium der Ev. Theologie und Lateinischen Philologie in Göttingen und Tübingen war er Vikar in der Lippischen Landeskirche (1989-1992). Seit 1992 arbeitet er als Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Reformierte Theologie. Seine Promotion schrieb Dr. Freudenberg 1996 über "Karl Barth und die reformierte Theologie".

Wer sich weiter über die Geschichte und Gegenwart des Lehrstuhls informieren will, sei auf folgendes Buch hingewiesen: Haas, Karl Eduard: Reformierte Theologie in Erlangen, neu herausgegeben, bearbeitet und ergänzt von Matthias Freudenberg, Nürnberg: Verlag Peter Athmann 2000. ISBN 3-9807288-1-1.


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