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Geschichte der ev.-ref. Kirchengemeinde in Erlangen

Ein Beitrag von Oliver V. Thomas

 

„Die Gegenwart wird uns verständlich, indem die Vergangenheit sich uns erschließt.", sagte Sigmund von Raumer einmal. Die folgenden Beiträge beschäftigen sich mit der Vergangenheit der reformierten Gemeinde in Erlangen.

1. Teil Die Ursprünge der Hugenotten

Spricht man von Erlangen, so fällt wohl den meisten zunächst eines der größten deutschen Unternehmen ein, welches in der Stadt einen seiner Hauptsitze hat. Zweifelsohne hat diese Tatsache die städtische Entwicklung in den vergangenen 50 Jahren geprägt.

Die Geschichte der Stadt beginnt jedoch weit früher und erfährt ihren ersten bedeutenden geschichtlichen und wirtschaftlichen Auftrieb mit der Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge. Bis dahin war Erlangen eine mittelalterliche Kleinstadt, welche im 14. Jahrhundert ca. 300 bis 500 Menschen beherbergte.

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2. Teil: Warum Erlangen?

Die Hugenotten verließen Frankreich in den Jahren 1685 bis 1687. Ihre Wege führten sie vor allem in die östlich an Frankreich grenzenden Staaten. Sehr viele von ihnen gingen in die Schweiz, wo Calvin in Genf und Zwingli in Zürich wirkten. Einige zogen weiter Richtung Norden, wo der damalige Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Preußen freie Religionsausübung zusicherte. Auf dem Weg nach Preußen kamen die Flüchtlinge auch durch das Gebiet des Markgrafen Christian Ernst. Ihn verbanden familiäre Beziehungen nach Preußen: Friedrich Wilhelm war zu dieser Zeit sein Vormund.

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3. Teil: Eine Kirche für die Hugenotten

Die Hugenotten verließen ihres Glaubens wegen die Heimat. Um sie in Erlangen langfristig anzusiedeln mußte also auch ein Ort zur Religionsausübung geschaffen werden. Der Bau einer Kirche wurde daher zum vordringlichsten Anliegen des Markgrafen erklärt. Daß es ihm auch ernst damit war, zeigte Christian Ernst mit der Übernahme der Finanzierung. So kam es, daß bereits zwei Monate nach Ankunft der ersten Flüchtlinge die Grundsteinlegung am 14. Juli 1686 stattfand. Zur personellen Unterstützung stellte der Markgraf ein Regiment Soldaten aus Bayreuth ab.

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4. Teil: Die Gründung von „Neu-Erlang“

Im Jahre 1686 wohnten in Erlangen ca. 500 Bürger. Zusätzlich brauchten plötzlich 1.000 Hugenotten ein Dach über dem Kopf. Um die Stadt nicht wild wachsen zu lassen, beauftragte Markgraf Christian Ernst daher seinen Oberbaumeister Johann Moritz Richter mit der Planung einer Stadt. Dieser entwarf einen der damaligen Mode entsprechenden Grundriß: Jeder Straßenzug und jedes Bauwerk wurde Teil eines Gesamtkunstwerkes. Die Stadt als Spiegelbild einer idealen Ordnung - Symmetrie als Maßstab für das weltliche Handeln. 

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5. Teil: Fremde in der neuen Heimat

Die etwa 1500 Flüchtlinge, die 1686 und 1687 in Erlangen eintrafen, wurden zunächst in der Altstadt Erlangens sowie in den umliegenden Dörfern untergebracht. Es traten schnell Engpässe in der Versorgung und Unterbringung ein. Außerdem bestand die Gefahr von ansteckenden Krankheiten. 

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6. Gespräch mit dem Markgrafen

Text folgt

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