Seelsorge / Beratung

E-Mail: Pfarrer Mann 
Vertretung:

E-Mail: Pfarrerin Stefania Scherffig (0911/300 2434)

E-Mail: Frau Neubauer

E-Mail: Pfarrsekretariat

 

Postanschrift:

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Erlangen
Bahnhofplatz 3
D-91054 Erlangen


Tel.: 09131 / 22164
Fax: 09131 / 815326

Wanderausstellung Karl Barth - Mai 2019

 

 

 

 

Karl Barth

 


Wanderausstellung zum Karl-Barth-Jahr

vom 12. bis 19. Mai 2019

in der Ev.-ref. Hugenottenkirche

 

Eröffnung der Ausstellung mit einem Gottesdienst

am Sonntag, den 12. Mai um 10 Uhr

der von Pfarrer Johannes Mann und

Dekan Peter Huschke

gehalten wird.

Die Ausstellung ist täglich von 12 bis 15 Uhr geöffnet

 

 


 

Die evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz haben am Montag, dem 10. Dezember, das Karl-Barth-Jahr 2019 eröffnet. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres erhielt der Schweizer Rechtsanwalt und Notar Bernhard Christ den Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (UEK). Er erhielt die Auszeichnung in der Aula der Universität Basel statt. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der evangelische "Kirchenvater des 20. Jahrhunderts" im Alter von 82 Jahren in Basel, wo er am 10. Mai 1886 auch geboren wurde.


Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth (1886-1968) war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der "Kirchenvater des 20. Jahrhunderts" im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel.

(Quelle und weitere Infos reformiert.de - Von Stephan Cezanne (epd) )  

 


 

Zur Ausstellung kann eine Begleitbroschäre mit Abdruck der Tafeln sowie Übersetzungen ins Englische, Französische und Niederländische  bestellt werden.

Die Ausstellung besteht aus 16 Tafeln (Roll-Ups im Format 200x85 cm) und hat folgende Themen zum Inhalt:

           Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer!

              Wanderausstellung zum Karl-Barth-Jahr 2019 

           Das Streiten wird bleiben

              Kindheit und Schulzeit 

           Fröhlich – liberal

              Studienzeit und erste Anstellung 

           Genosse Pfarrer

              Gemeindepfarrer in Safenwil 

           Dieser Gott ist tot!

              Die Römerbriefkommentare 1919/22 

           Aufbruch in ein neues Leben

              Heirat und Wechsel nach Deutschland 

          Gott ist Gott

              Professor in Göttingen und Münster 

           An seiner Seite

              Charlotte von Kirschbaum 

           Theologische Existenz heute

              Bonner Jahre und Bekennende Kirche 

10         Kirchliche Dogmatik

              Gottes Freiheit für den Menschen 

11         Eine Schweizer Stimme

              Widerstand und Krieg 

12         Feinde haben sie genug

              Barth und die Deutschen nach 1945 

13         Ein dritter Weg

              Barths und der Ost-West-Konflikt 

14         Gottes Heilsplan

              Barth und die Ökumene 

15         Gottes fröhlicher Partisan

              Eine vielschichtige Persönlichkeit

16         Es wird regiert

              Zum Schluss

 

Zu der Wanderausstellung gibt es ein Begleitheft. In ihm finden Sie alle Tafeln mit den Texten, Bildern und den Nachweisen; dazu Übersetzungen ins Englische, Französische und Niederländische. Schutzgebühr: 1,00 €

 

Quelle und weitere Informationen zur Person gibt es auf der Internetseite zum Karl Barth Jahr

26. November 2018  - Gedenkmauer am Ewigkeitssonntag

 

 

 

  

@ Foto: Z. Szlifka


Diesjährige Lichtermauer  am Totensonntag zum Gedenken unserer Verstorbenen im laufenden Kirchenjahr

 


 

 

21. November 2018  - Kommentargottesdienst Peter Steudtner

 

 

 

  

@ Foto: E. Wirth


"Eine ungewohnte Perspektive von hier oben ..."

so begann der diesjährige Kanzelredner Peter Steudtner einen bewegenden Vortrag zum Thema  „Menschenrechte und die Magie der Solidarität“ anlässlich unserer Reihe Kommentargottesdienst zum Buß- und Bettag.

"Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen..." (Matt. 25 31-46) Diese Bibelstelle begleitete den Vortrag über seine Inhaftierung in der Türkei. Er berichtete u. a. wie er seine Mitgefangenen in kleinen Workshops anleitete mit Stress, Trauer und Wut  umzugehen. Seine Haft wurden immer begleitet von  Momenten der Angst um seine Partnerin und seine Kinder, die im Falle einer Verurteilung dann ohne ihn aufwachsen müssten.

 

Die Laudatio hielt der Erlanger Professor Heiner Bielefeld, Lehrstuhlinhaber für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik. 

 

Peter Steudtner wurde am 5. Juli 2017 zusammen mit einem schwedischen Kollegen sowie acht Vertretern verschiedener türkischer Menschenrechtsorganisationen von einer Sondereinheit der türkischen Polizei festgenommen. 

Am 25. Oktober 2017 begann der Prozess gegen Steudtner und zehn andere Angeklagte: Steudtner beteuerte seine Unschuld. Er  kam ohne Auflagen frei.

 

Hier noch einmal die komplette Kanzelrede als Mediendatei  (mp3) (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)


 

 

21. November 2018  - Verleihung des Menschenrechtspreis 2018 der ev.-ref. Kirchengemeinde Erlangen

 

 

 

  

@ Foto: E. Wirth


Verleihung des Menschenrechtspreis 2018 der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Erlangen von Pfarrer Johannes Mann an Peter Steudtner anlässlich seiner Kanzelrede zum Buß- und Bettag in unserer Kirchengemeinde.

Die Dankesworte von Peter Steudtner hier als Mediendatei (mp3) (Mit freundlicher Genehmigung des Autors)

 


 

 

Evangelische Kirche in Deutschland - Pressemitteilung vom 15.09.2015

 

 

 

"Zur aktuellen Flüchtlingssituation"

Leitende Geistliche veröffentlichen gemeinsame Erklärung

 

Flüchtlinge willkommen zu heißen und aufzunehmen ist ein Gebot der Humanität und ein Gebot christlicher Verantwortung. Mit dieser Botschaft wenden sich die Leitenden Geistlichen der 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland an die deutsche und europäische Öffentlichkeit. "Unsere Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung, aber auch unsere Kräfte sind groß", heißt es in dem heute in Brüssel und allen evangelischen Landeskirchen veröffentlichten Papier. "Wir sind dankbar für die vielfältige Hilfsbereitschaft!" Die Leitenden Geistlichen unterstreichen die kirchliche Forderung nach legalen Zugangswegen nach Europa und rufen dazu auf, Fluchtursachen zu bekämpfen: Klimaveränderungen, Kriege, Verfolgung und extreme Armut seien Folge globaler Handelsbeziehungen, Waffenlieferungen und eines Lebensstils, der die Ressourcen der Erde verbraucht. "Eine Umkehr von diesen ungerechten Verhältnissen ist an der Zeit", heißt es in dem Papier.

"Mit dieser Erklärung wollen wir für unsere evangelischen Kirchen inmitten intensiver Debatten einen Beitrag zur Orientierung schaffen", erläutert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. "Unsere Erklärung wollen wir auch in die vielen ökumenischen Gespräche einbringen und für unsere Anliegen in den Kirchen Europas werben". Die Erklärung der 20 Leitenden Geistlichen ist die erste ihrer Art in der Geschichte der EKD.

Die gemeinsame Erklärung ist in mehreren europäischen Sprachen veröffentlicht worden.

*

Zur aktuellen Situation der Flüchtlinge
Eine Erklärung der Leitenden Geistlichen der evangelischen Landeskirchen Deutschlands


"Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!" (Psalm 36,8)

1
Gott liebt alle seine Geschöpfe und will ihnen Nahrung, Auskommen und Wohnung auf dieser Erde geben. Wir sehen mit Sorge, dass diese guten Gaben Gottes Millionen von Menschen verwehrt sind. Hunger, Verfolgung und Gewalt bedrücken sie. Viele von ihnen befinden sich auf der Flucht. So stehen sie auch vor den Toren Europas und Deutschlands. Sie willkommen zu heißen, aufzunehmen und ihnen das zukommen zu lassen, was Gott allen Menschen zugedacht hat, ist ein Gebot der Humanität und für uns ein Gebot christlicher Verantwortung.

2
Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Bemühungen. Viele Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die große Herausforderung besteht darin, jedem Einzelnen gerecht zu werden.

In ihrer Not begeben sich Menschen auf der Flucht in Lebensgefahr. Es ist humanitäre Pflicht, alles zu tun, um Menschen aus Seenot und vor anderen Gefahren zu retten. Gegen menschenverachtende Schlepperbanden und mafiöse Strukturen innerhalb und außerhalb Europas muss mit polizeilichen Mitteln vorgegangen werden.

Die wirksamsten Maßnahmen gegen die Gefahren auf der Flucht bestehen in legalen Zugangswegen nach Europa. Wir fordern deshalb legale Wege für Schutzsuchende und begrüßen Diskussionen über ein Einwanderungsgesetz, das neue Zuwanderungsmöglichkeiten für Menschen auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben eröffnet.

3
Unsere Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung, aber auch unsere Kräfte sind groß. Wir sind dankbar für die vielfältige Hilfsbereitschaft! Allen, die ehrenamtlich oder beruflich, aus Kirche, Zivilgesellschaft, Staat und Politik helfen, eine Willkommenskultur zu leben und mit einem beispiellosen Einsatzfür die schnelle und menschenwürdige Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen zu sorgen, danken wir von ganzem Herzen!

Mit Entschiedenheit wenden wir uns gegen alle Formen von Fremdenfeindlichkeit, Hass oder Rassismus und gegen alles, was eine menschenfeindliche Haltung unterstützt oder salonfähig macht. Sorgen und Angst vor Überforderung müssen ernst genommen werden, dürfen aber nicht für menschenfeindliche Stimmungen missbraucht werden.


Als Kirche prägen wir das Zusammenleben in dieser Gesellschaft mit. Daher treten wir dafür ein, gelebte Willkommenskultur und die damit verbundene Integration zu einer zentralen Aufgabe unserer Gemeinden und Einrichtungen zu machen.


Mit Sorge sehen wir die Hintergründe und Ursachen der Flüchtlingsbewegungen: Klimaveränderungen, Kriege, Verfolgung, Zusammenbruch staatlicher Gewalt, extreme Armut. In diese Fluchtursachen ist auch unsere Gesellschaft vielfältig durch globale Handelsbeziehungen, Waffenlieferungen und nicht zuletztdurch einen Lebensstil, der die Ressourcen der Erde verbraucht, zutiefst verwickelt. Eine Umkehr von diesen ungerechten Verhältnissen ist an der Zeit.

6
Uns in Deutschland ist aufgrund unserer Geschichte in besonderer Weise bewusst, welches Geschenk es ist, Hilfe in der Not und offene Türen zu finden. Ohne die Hilfe, die uns selber zu Teil geworden ist, wären wir heute nicht in der Lage, mit unseren Kräften anderen zu helfen.

Wir als Leitende Geistliche wollen uns dafür einsetzen, dass Europa jetzt gemeinsam handelt und seinen humanitären Verpflichtungen gemeinschaftlich nachkommt.


In der Gewissheit, dass Menschen unter Gottes Flügeln Zuflucht haben, bringen wir die Not aller Menschen in unseren Gebeten vor Gott und bitten ihn um Kraft für die vor uns liegenden Aufgaben.


Landessuperintendent Dietmar Arends
Lippische Landeskirche

Bischof Dr. Markus Dröge
Evang. Kirche Berlin-Brandenburg
Schlesische Oberlausitz (EKBO)

Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July
Evangelische Landeskirche in Württemberg

Kirchenpräsident Joachim Liebig
Evangelische Landeskirche Anhalts

Präses Manfred Rekowski
Evangelische Kirche im Rheinland

Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Ev.-luth. Kirche in Bayern
Ratsvorsitzender der EKD

Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher
Evangelisch-reformierte Kirche

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke
Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe

Landesbischof Carsten Rentzing
Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Pastor Renke Brahms
Bremische Evangelische Kirche

Bischof Prof. Dr. Martin Hein
Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck

Landesbischöfin Ilse Junkermann
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Landesbischof Ralf Meister
Ev.-luth. Landeskirche Hannover

Kirchenpräsident Christian Schad
Evangelische Kirche der Pfalz

Jochen Cornelius-Bundschuh
Evangelische Landeskirche in Baden

Bischof Jan Janssen
Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Präses Annette Kurschus
Ev. Kirche von Westfalen

Landesbischof Dr. Christoph Meyns
Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Landesbischof Gerhard Ulrich
Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland


Die Erklärung ist als PDF-Datei abrufbar unter:
http://www.ekd.de/download/20150910_gemeinsame_erklaerung_fluechtlinge.pdf

*

Quelle:
Pressemitteilung 157/2015 vom 15.09.2015
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Pressestelle
Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover
Telefon: (0511) 2796-268/269/265/267, Fax: (0511) 2796-777
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.ekd.de

 

veröffentlicht auf www.hugenottenkirche.de am  20. September 2015

Kalender

Januar
So Mo Di Mi Do Fr Sa
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Nächste Termine

24.01 um 15:00 Uhr
Kreativ-Cafe - Stricken und mehr
24.01 um 19:00 Uhr
Zum Glück gibt es Wege
26.01 um 10:00 Uhr
Gottesdienst
30.01 um 19:00 Uhr
Probe Kirchenchor